«Denik»: Schicksal der Ukraine geht uns alle an

Prag (dpa) – Zum seit sechs Monaten andauernden Krieg in der Ukraine schreibt die Zeitung «Denik» aus Tschechien am Mittwoch:

«Nach diesem langen halben Jahr seit dem Beginn der großen russischen Aggression gegen die Ukraine sagen sich vielleicht viele von uns: Was geht uns Kiew an? Was gehen uns die Ukrainer an? Wäre es nicht besser, im Winter Putin in Kiew und dafür 23 Grad im eigenen Wohnzimmer zu haben, als bei 18 Grad zu frieren? Doch diesen Krieg führt Russland nicht allein gegen die Ukraine, sondern auch gegen uns. Ja, er kommt uns alle teuer zu stehen, aber ihn zu verlieren und die Ukraine ihrem Schicksal zu überlassen, wäre langfristig noch teurer. Das sowjetische Besatzungsregime nach dem Einmarsch in die Tschechoslowakei vom August 1968 wäre gegen das, was uns dann erwarten würde, nur ein laues Lüftchen.»

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