Abrechnungsbetrug – Spahn plant strengere Kontrollen in Testzentren

Nach Berichten über Abrechnungsbetrug will Jens Spahn Corona-Testzentren besser kontrollieren. Und: In den USA sind inzwischen rund 40 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Der Überblick.


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Abrechnungsbetrug - Spahn will strengere Kontrollen in Testzentren19.45 Uhr: In Deutschland soll es in privaten Corona-Testzentren zu Abrechnungsbetrug gekommen sein. »Süddeutsche Zeitung«, NDR und WDR hatten berichtet, dass vielerorts mehr Tests mit dem Bund abgerechnet worden seien als tatsächlich vorgenommen wurden. Seit März hat jeder Bundesbürger Anrecht auf mindestens einen Test pro Woche. Die Kosten übernimmt der Bund - er zahlt derzeit 18 Euro pro Schnelltest. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn strengere Überprüfungen der Einrichtungen angekündigt. »Wir werden jetzt auch schauen, ob wir die Kontrollmechanismen nochmal verschärfen«, sagte Spahn am Wochenende der ARD in Pretoria. Eine nachträgliche Kontrolle sei bereits vorgesehen. Die Unterlagen müssten bis 2024 aufbewahrt werden. Außerdem soll die Vergütung für die Tests soll in den kommenden Wochen schrittweise gesenkt werden. »Das war ohnehin geplant und das werden wir jetzt auch umsetzen.« Auf Twitter schrieb Spahn später: »Egal ob bei Masken oder beim Testen - jeder, der die Pandemie nutzt, um sich kriminell zu bereichern, sollte sich schämen. Es ist gut, dass die Staatsanwaltschaft bei den bekannt gewordenen Einzelfällen die Ermittlungen aufgenommen hat.

Mehr als 134 Millionen US-Bürger vollständig geimpft 22.15 Uhr: In den USA sind inzwischen mehr als 134 Millionen Menschen vollständig geimpft, wie die Seuchenbehörde CDC mitteilt. Das entspricht etwa 40 Prozent der Bevölkerung. Insgesamt seien 366 Millionen Dosen ausgeliefert und etwa 293 Millionen verabreicht worden. Rund 167 Millionen Menschen seien mindestens einmal geimpft worden. In den USA leben 328 Millionen Menschen.

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Frankreich: Zahl der Intensivpatienten sinkt 19.55 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten auf französischen Intensivstationen sinkt. Die Behörden melden einen Rückgang auf 76 Fälle von 3028. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen stieg um 10.675. Am Vortag waren noch 11.268 Neuinfektionen registriert worden.

Infektionszahlen in Großbritannien sinken wieder


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