Situation an der Grenze zur Slowakei stabil

Die Situation an der tschechisch-slowakischen Grenze hat sich stabilisiert, der Flüchtlingsstrom durch die Tschechische Republik wurde erheblich reduziert. Stichprobenkontrollen und gemeinsame Zugkontrollen auf der slowakischen Seite der Grenze zeigen Wirkung. Die Kontrollen werden vorläufig bis 25. Januar weitergeführt, das teilte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Vít Rakušan (STAN) mit.

Aufgrund der Flüchtlingswelle wurden im September Kontrollen eingeführt, die nach Angaben Rakušans einen deutlichen Rückgang brachten. Anfangs gab es Hunderte von Aufgriffen, aktuell sind sie im einstelligen Bereich, höchstens im unteren Zehner Bereich. Seit September hat die tschechische Polizei nach Daten vom Dezember 9.292 Flüchtlinge aufgegriffen und 134 Menschenhändler festgenommen. 2.291 Personen erfüllten die Bedingungen für die Einreise nach Tschechien nicht, 3.484 Personen wurden in die Slowakei zurückgeführt.

Laut dem Innenminister ist der Rückgang des Flüchtlingsstroms durch Tschechien auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Neben Grenzkontrollen ist es auch die Wintersaison oder die Harmonisierung der Visapolitik einiger Länder mit den Staaten der Europäischen Union.

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