Spaß statt Stalin: Es tickt das Metronom

Darüber hätte er sich geärgert, wenn er das noch erlebt hätte. Und das wäre das mindeste, was man ihm gegönnt hätte. Dort, wo einst der Personenkult für Stalin auf die Spitze getrieben werden sollte, herrscht heute ein frohes kulturelles Treiben, das allen den schrecklichen Ideen, für die er millionenfach mordete, geradezu provokant widerspricht. Und dazu tickt fröhlich ein Metronom.

Aber was verbindet dieses flache Gebäude oben auf der Letná-Höhe über dem linken Ufer der Moldau mit dem Sowjettyrannen? Gehen wir zurück ins Jahr 1949. Nach ihrer Machtergreifung 1948 hatten die Kommunisten sogleich mit der Planung eines Stalindenkmals der Superlative begonnen. Als Ort hatte man sich schnell die Letná-Höhe ausgesucht, die schon zuvor des öfteren für pompöse Denkmale in Betracht gezogen worden war. 1912 hatte man ein Megadenkmal für die Gründer der tschechisch-patriotischen Turnerbewegung SokolMiroslav Tyrš und Jindřich Fügner (s. u.a. frühere Beiträge hier und hier) geplant, wohl um die habsburgischen „Fremdherrscher“ zu provozieren. Das Projekt verlief mit dem Ersten Weltkrieg im Sande. Danach wurde 1918 die Erste Tschechoslowakische Republik gegründet und als deren erster Präsident, Tomáš Garrigue Masaryk, 1937 starb, plante man an ebendiesem Ort ein Denkmal der Superlative für ihn. Als Bildhauer gewann man Otakar Švec und für den Bau des Sockels waren der Architekt Jiří Štursa und seine Ehefrau Vlasta Štursová auserkoren. Weil 1939 die Nazis und der Weltkrieg der Republik ein Ende setzten, wurde auch daraus nichts.

Aber als dann die Kommunisten nach 1948 das Stalin-Denkmal in Angriff nahmen, hatten sie sozusagen ein Team für die Planung „griffbereit“. Ehepaar Štursa hatte zumindest sozialistische Sympathien und tat sich wohl nicht so schwer, an einem Stück steinerne Megapropaganda für den roten Diktator mitzuarbeiten. Sie hatten sich schon in den 1930er Jahren der pro-kommunistischen Gruppe Progressiver Architekten (Pokroková architektonická skupina, PAS) angeschlossen, die sich um die Konzeption von angemessen wohnlicher Architektur für die Arbeiterschaft bemühte. Sie begannen sofort mit der Realisierung des flachen, im stalinistischen Zuckerbäckerstil gehaltenen Sockelgebäudes, dessen Grundsteinlegung 1949 erfolgte. Dass dafür das gerade frisch erbaute Stadion des berühmten Füßballvereins SK Slavia enteignet und abgerissen wurde, störte sie wahrscheinlich auch nicht. Bildhauer Švec hatte als überzeugter Anhänger der Republik hingegen erhebliche Bauchweh mit dem Ganzen. Weil er als ideologisch unsicher galt, wurde er andauernd vom Geheimdienst überwacht, schikaniert und bekam Dohbriefe. Drei Monate bevor das Denkmal am 1. Mai 1955 von Ministerpräsident Antonín Zápotocký (der sich später als Organisator stalinistischer Schauprozess profilierte) in einer dem „Befreier“ des tschechoslowakischen Volkes (also Stalin) gewidmeten Massenfeier eingeweiht wurde, begingen Švec und seine Frau Selbstmord. Sie hatten die Demütigungen und Repressalien nicht mehr ertragen können.

Aber zu diesem Zeitpunkt waren die Pläne und die Bauarbeiten ja bereits abgeschlossen und nun wurde das bis dato von so ausgesprochen ansprechender Architektur geprägte Prag von diesem weltweit größten Stalin-Denkmal geradezu dominiert, wenn nicht gar visuell unterjocht. 140 Millionen Kronen hatte das Denkmal gekostet, wofür man – so hieß es damals – rund 42.000 Autos hätte kaufen können. Selbst in Stalins Sowjetunion gab es nicht vergleichbares – ein sichtbares Symbol für Stiefelleckerei der tschechoslowakischen Kommunisten gegenüber der UdSSR, die hier noch einmal besonders bizarre Züge annahm.

Die eigentliche Skulptur (ohne Sockelbau) hatte aberwitzige Abmessungen: 15,5 m hoch, 12 m breit und 22 m lang. Dadurch, dass die Mittelachse des Denkmalbaus und der zur Moldau hinunterführenden, sich teilenden Treppe, optisch durch die bereits bestehende Čech-Brücke (Čechův most) zur Altstadt (wir berichteten hier) verlängert wurde, wirkte das Ganze noch einmal gigantomaner. Noch heute kann man das erahnen, wie das Bild links zeigt. Wer sich eine genauere Vorstellung machen will, kann sich den großen gestickten Wandteppich in der Vorhalle des Hotels International (wir berichteten hier) anschauen. Beide – Gebäude und Teppich – wurden zur selben Zeit wie das Denkmal erschaffen und repräsentieren ebenfalls stalinistische Megalomanie vom Feinsten. Rechts oberhalb sieht man den entsprechenden Ausschnitt mit dem Denkmal über der Moldau. . Bei dem Denkmal selbst handelte sich um eine Gruppenskulptur. Vorne stand mit wohlwollend staatsmännischem Blick über die Stadt Stalin daselbst. Hinter ihm reihten sich zwei Reihen von natürlich etwas kleineren Figuren ein. Die linke Reihe sollte Vertreter des sowjetischen Befreiervolkes darstellen (Rotarmisten, Arbeiter etc.), die rechte Reihe repräsentierte das nun fröhlich unter dem Kommunismus lebende tschechoslowakische Volk (Arbeiter, Ingenieure, Wissenschaftler etc.).

Bei den Figuren hinter Stalin hatte man übrigens einige echte Portraits eingeschmuggelt. Bei den Sowjetmenschen war es zum Beispiel der Agrareformer, Obstexperte und Träger des Lenin-Ordens Iwan Wladimirowitsch Michurin und in der tschechoslowakischen Reihe der von den Nazis ermordete kommunistische Schriftsteller Julius Fučík (früherer Bericht u.a. hier). Aber die eigentliche Funktion des Denkmals, nämlich nicht nur die Prager Bürger zu beeindrucken, sondern sich beim großen Bruderland einzuschmeicheln, geriet schon früh ins Schlingern. Im Jahre 1953, also zwischen Grundsteinlegung und Einweihung, war Stalin nämlich gestorben. Nikita Chruschtschow, der ihm nach kurzen Machtkämpfen nachfolgte, fing nach einiger Zeit an, sich von einigen Verbrechen und vor allem den Personenkult Stalins zu distanzieren. Auf einer (gar nicht so geheimen) Geheimsitzung des XX Parteitags der KPdSU rechnete er mit Stalins Erbe ab. Das sogenannte Tauwetter begann. Da sich die Macht der Kommunisten in der Tschechoslowakei größtenteils auf die Stärke der Sowjetunion stützte, wurde das Denkmal nun eher zur Peinlichkeit und trug eher zu Verstimmungen bei. Was tun? Zápotocký, der inzwischen Präsident war und ab 1957 sein Nachfolger Antonín Novotný waren beide tief in ihrem Herzen Stalinisten. Sie haderten arg lange mit diesem Schicksalschlag. 1962 sahen sie ein, dass das Denkmal nur Ärger machte und weg musste.

Ohne öffentliche Ankündigung oder Pressewirbel wurde das Denkmal am 6. November 1962 dann am Ende doch mit satten 800 Kilogramm Dynamit in die Luft gesprengt. Das und die Abräumarbeiten der wahnwitzigen Gesteinsmassen verschlangen die damals ungeheuere Summe von 4,5 Millionen Kronen. Niemand durfte das Gelände nach der Sprengung photographieren oder darüber öffentlich berichten. Aber der Lärm der Explosionen sprach eine zu deutliche Sprache, als dass man den Abriss geheimhalten konnte. Nur der Sockelbau und die pompöse Treppe von der Moldau hoch blieben stehen. Die Parteiführung war ein Problem los und die Prager hatten sowieso nie viel viel für den gigantomanen Politkitsch (man beachte die großen Fackelschalen im Bild links) übrig gehabt. Im Volksmund hieß das Denkmal mit der Doppelreihe von Menschen sowieso nur „Warteschlange für Fleisch“ (fronta na maso) – in Anspielung auf die Mangelökonomie der Planwirtschaft.

Planlos waren die Planwirtschaftler vor allem, was nun die Zukunft des Areals anging.Selbst der Sockelbau war ein schwer zu nutzendes Monstrum. In den 1970er Jahren dachte man an eine neues Monument, diesmal zu Ehren der Befreiung des Landes von den Nazis am 9. Mai 1945 durch die Rote Armee – dass die Wehrmacht schon am 8. Mai vor den bürgerlichen Truppen des Prager Aufstand (wir berichteten u.a. hierhier und hier) kapituliert hatte, durfte man damals ja nicht sagen. Und richtig beliebt war die Rote Armee in der Tschechoslowakei nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 nun wirklich nicht. Aber egal: Die Sache lief langsam an. Die Ergebnisse von Ausschreibungen wurden 1978 in Hearings diskutiert, danach verlief das Ganze im Sande. Immerin nutzte man die Dachfläche ab und an für Militär- und Maiparaden. 1988 suchten die Kommunisten noch einmal nach Ideen für ein ihren Zwecken dienendes Wahrzeichen der Stadt, aber für konkretere Planungen blieb ihnen keine Zeit: 1989, also im Jahr darauf, wurden sie von der Samtenen Revolution aus dem Amt gefegt. Das hätte sich Stalin nicht gedacht: Das ihm einst zugedachte Denkmalareal war Teil der größten Demonstration der Samtenen Revolution, bei der am 26. November 1989 rund 800.000 Menschen zusammenkamen und ihren Beitrag zum Sieg von Freiheit und Demokratie leisteten.

Und danach? In den dunklen kargen Räumen , die sich hinter den beiden düsteren brutal-klassizistsichen Portalen des Sockelbaus befinden, entstand unmittelbar nach dem Sturz des Terrorregimes der erste offizielle Rock-Club des Landes. Stalin hätte diese Nutzung bestimmt nicht gefallen, genauso wenig wie der ab Anfang 1990 (zunächst noch ohne Lizenz, aber das war jetzt egal!) hier betriebene, auf Alternativ-Rock spezialisierte erste private Rundfunksender, der sich sarkastisch-ironisch Radio Stalin nannte, bevor er sich später andernorts etwas biederer in Radio 1 umtaufte. Derartige „subkulturelle“ Spaßkultur wäre in den Zeiten, da das Denkmal noch stand, brutal verfolgt worden.

Aber man sieht: Das waren keine langfristigen Nutzungen. Immerhin geschah außen am Gebäude etwas. Im Jahre 1991 wurde auf der Dachterrasse des Sockelgebäudes ein neues Wahrzeichen installiert: Das Metronom ist eine originelle Installation, die zwar weithin sichtbar ist, aber in keiner Weise so eine unterjochende Ästhetik ausstrahlt wie es der alte Stalin mit seinen beiden steinernen Fan-Gruppen getan hatte. Im Gegenteil: Das Metronom wirkt leicht und witzig. Der akademische Bildhauer Vratislav Karel Novák, der seit den 1960er Jahren zu den Pionieren der kinetischen Kunst im Lande gehört, hatte das Kunstwerk im Auftrag der Maschinenbaufirma ČKD für die Allgemeine Tschechoslowakische Ausstellung (Všeobecná československá výstava) konstruiert, die zum 100. Jubiläum der böhmischen Landes-Jubiläumsmesse von 1891 stattfand, in der Wirtschaft und Industrie des Habsburgerreichs zeigten, was sie konnten. Jetzt ging es darum, die nach dem Ende des Kommunismus neu startende Wirtschaft und die wiedergewonnenene Demokratie zu feiern. Und irgendwie passte die Leichtigkeit der Installation zu diesem Ziel.

Der Name Metronom hat sich schnell durchgesetzt, obwohl das ganze rein technisch kaum etwas mit der 1815 von Johann Nepomuk Mälzel erfundenen Taktuhr für Musiker zu tun hat. Es wird zum Beispiel durch einen Elektromotor angetrieben und zu den auffälligen Merkmalen gehört ein sich im gegenläufigen Takt bewegender Metallkorpus, den es bei Metronomen nicht gibt, und der hier als Gegengewicht zum Zeiger fungiert. Er bewegt sich in einem Winkel von 60°. Kurz: Es handelt sich um eine recht zweckfreie Installation. Mit 25 Metern ist sie deutlich höher als damals Stalin, wirkt aber nicht so. Immerhin wiegt sie 7 Tonnen. Das verursachte beim Aufbau übrigens Probleme. Man befürchtete 1991, dass die Sprengung von 1962 die Statik des Gebäudes, auf dem das „Metronomon“ gestellt werden sollte, sicherheitsrelevant beschädigt habe. Deshalb wollte man keinen Kran aufstellen, sondern ließ das Metronom mit einem großen Hubschrauber anfliegen und aufsetzen.

Ansonsten gab es keine spezifischen Nutzungspläne der Fläche auf dem Dach. Ab und an verwendete man die herausgehobene Position des Denkmals für politische Werbung, etwa für den EU-Beitritt Tschechiens 2004. Am ehesten in Erinnerung blieb dabei ein Mega-Plakat des späteren Präsidenten Václav Klaus. Dabei warb der bisher als Konservativer und Sozialistenfeind bekannte Politiker für seine Unterstützung einer Minderheitenregierung der ČSSD (Tschechische Sozialdemokratische Partei). Deren Chef, der spätere Nachfolger als Präsident, Miloš Zeman, schaute ihm auf dem Plakat geisterhaft über die Schulter. Das fand man damals alles – vorausschauend! – schräge.

Ab und an gab es auch Kulturaktionen. Etwa im Februar 2019, als die Guerilla-Aktionskünstlergruppe Ztohoven zwei der Fackelschalen entzündete, um zum 50. Jahrestag an die Selbstverbrennung des Studenten  Jan Zajíc im Februar 1969 aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings zu erinnern, die immer ein wenig im Schatten der Selbstverbrennung von  Jan Palach (wir berichteten u.a.hier und hier) im Januar 1969 stand. Und seit der Jahrtausendwende fand hier an jedem 1. Januar ein Riesenfeuerwerk statt, mit dem man der Gründung der Tschechischen Republik (durch Trennung von der Slowakei) am 1. Januar 1993 gedachte. Das Feuerwerk (wir berichteten hier) war immer ein begeisterndes Riesenspektakel. Es wurden Sonderbusse und -straßenbahnen eigesetzt, um die Zuschauer an das gegenüberliegende Moldauufer zu bringen, wo sie begeistert zuschauen konnten. Ja – bis 2019 ein etwas zum grünlichen Verbotspolitiker tendierender Oberbürgermeister ihm durch Verbot ein Ende bereitete. Doch selbst in der Zeit, in der das Feuerwerk (Bild links das leider letzte aus dem Jahre 2018) noch stattfand, war dies natürlich kein Teil einer systematischen Nutzung des Geländes, sondern eben nur eine sporadische.

Aber das Fehlen eines über solche Einzelaktionen hinausgehenden Nutzungsplans störte eigentlich niemanden. Die Ausflügler und Spaziergänger nutzten das Ganze schnell als Ziel für eine atemberaubende Aussicht auf die Altstadt (Bild weiter oberhalb links). Eine zeitlang führten die Stadtpolitiker eine Debatte darüber, ob man nicht dem Treiben der unzähligen Skater auf der Plattform ein Ende bereiten solle. Das war, wie man einsah sinnlos (also nicht durchsetzbar) und auch nicht wirklich gerechtfertigt, denn einen besser geeigneteren Platz findet man fast nirgendwo in Prag. Die einst spontane Nutzung geschieht jetzt ordnungsgemäß und mit Freude.Und welch besseres Kontrastprogramm zum Stalinkult kann man sich denken als eine solch spontane Ordnung. Die Bürger haben von selbst gewusst, was man mit dem Rest des Denkmals außen anfangen kann.

Etwas anders sieht beim Inneren des Sockelgebäudes: Das fensterlose Gewirr von Räumen und Gängen wartet immer noch auf eine systematischere Nutzung. Rockkeller und Radio 1 hielten sich hier nicht lange. Im Jahr 2000 dachte man über ein Ozeanaquarium nach, ließ den Plan aber bald fallen. 2016 schlug die Stadt unter Oberbürgermeisterin Adriana Krnáčová vor, hier eine Abteilung der Nationalgalerie für zeitgenössische Kunst unterzubringen. Auch dieser Projektvorschlag wurde zwei Jahre später zurückgezogen. Angesichts des Zustands, in dem sich das Gebäude findet, war das auf längere Sicht wohl auch nicht machbar. Eine technische Untersuchung ermittelte 2019 das Ausmaß der Schäden – Wassereinbrücke, bröckelnder Beton und korrodierende Stahlstrukturen. Seither wird nur ein vorderer Bereich ab und an zu temporären Ausstellungen genutzt. Viele davon haben eine passende Thematik, wie etwa die bemerkenswerte audiovisuelle Ausstellung zu den Schrecken des Zeitalters des Totalitarismus im Jahre 2018, die von der Organisation Memory of Nation organisiert wurde, die sich vor allem der Dokumentation von Zeitzeugen widmet. Auf derartige Projekte wird sich die Nutzung mehr oder minder auf solche Projekte beschränken. Im Sommer gibt es zudem noch in einem der beiden klassizistischen Eingänge eine kleine Bar, die sich ironisch-sarkastisch Stalin nennt. Auf der Plattform davor gibt es ab und zu kleine (Punk-) Rockkonzerte, die der echte Stalin wohl als zu „formalistisch“ verabscheut hätte. Umso mehr freut man sich darüber.

So leistet der Ort immer noch seinen Beitrag zur inneren Aufarbeitung des stalinistischen Grauen, für das das Monument stand und weswegen es immer noch im kulturellen Gedächtnis verwurzelt ist. Und kulturell aufgearbeitet wird seine Geschichte immer wieder. Etwa – um zwei Beispiele zu nennen – in dem Roman Žulový Stalin (Granitener Stalin) des 1968 aus dem Land geflohenen, nun aber zurückgekehrten Schriftstellers Rudolf (Rudla) Cainer, der die frühe Schreckensgeschichte des Denkmals aufarbeitet. Und das Nationaltheater in Brno (Brünn) führte 2020 die Oper Monument des Komponisten Marko Ivanović auf, die die Leiden und den Selbstmord des Bildhauers Otakar Švec zum Thema hatte. Und da freut man sich über den Kontrast, den die heutige spaß- und kulturorientierte Nutzung bietet. Denn: Ob die Politiker etwas entscheiden oder auch nicht. Der Sockel des Stalindenkmals ist ein lebendiger Ort der Freiheit und Spontaneität geworden – gerne (aber nicht nur) von Jugendlichen frequentiert. Und das etwas absurde, eigentlich sinnfrei hin und her tickende Metronom ist zum Symbol eines Wandels zum Besseren. (DD)

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